Mitgliederversammlung 2021

Unsere letztjährige ordentliche Mitgliederversammlung fand am 01. März 2020 statt.

In diesem laufenden Halbjahr 2021 scheint die Durchführung der Mitgliederversammlung aufgrund von COVID-19 nur schwierig möglich zu sein. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, die Mitgliederversammlung einzuberufen, solange die Mitglieder sich nicht an einem Ort versammeln dürfen und die Durchführung der Mitgliederversammlung im Wege der elektronischen Kommunikation für den Verein oder die Vereinsmitlieder nicht zumutbar ist. Von der Möglichkeit, die Mitgliederversammlung in „virtueller“ oder auch in „hybrider“ Form abzuhalten, möchten wir im Augenblick keinen Gebrauch machen; wir empfinden eine solche Lösung als unzumutbaren Aufwand für unsere Mitglieder. Für uns ist der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern wichtig, natürlich auch die Anregungen, Diskussionen und die Kritik auf der gemeinsamen Versammlung.

Ein Vorstandsmitglied, dessen Amtszeit im Jahr 2021 endet, bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung eines Nachfolgers im Amt. Somit bleibt unser Verein auch weiterhin willens- und handlungsfähig und der Vorstand nach innen legitimiert.

Unsere Vorstandsversammlungen führen wir seit Ende 2020 in elektronischer Form durch.

Die Verschiebung der Mitgliederversammlung als Präsenz-Veranstaltung bewerten wir als Ausnahme. Natürlich werden wir die Situation weiterhin beobachten und abwägen, wann eine Mitgliederversammlung stattfinden könnte. Darüber werden wir rechtzeitig informieren und ordnungsgemäß einladen.

Dorfreinigungsaktion erfolgreich

Wie seit vielen Jahren zur guten Gewohnheit geworden, fand bis zum Jahr 2019 immer im März eines jeden Jahres die Dorfreinigungsaktion in unserem Ort statt. Ursprünglich organisierte reihum ein Verein aus dem Dorf diese Aktion und Abordnungen/Gruppen aus allen anderen Vereinen nahmen an der Aktion teil und sammelten.

Im Jahr 2020 durfte die Alte Herrlichkeit Wertherbruch e. V. organisieren, musste allerdings die Aktion kurzfristig coronabedingt absagen. Aufgrund der immer noch schwierigen Corona-Situation ist es uns leider auch in diesem Jahr nicht möglich, unser Dorf so zu reinigen, wie wir es bisher praktizierten. Deshalb machte sich der Vorstand der Alten Herrlichkeit Gedanken und bat die Bevölkerung um Mithilfe.

 

 

Besonders hofften wir auf die Unterstützung der Familien oder Gruppen aus einem Haushalt… und wir wurden nicht enttäuscht. 14 Familien meldeten sich und säuberten in den vergangenen 2 Wochen freiwillig ganz Wertherbruch (incl. der Randgebiete).

 

 

Für die Reinigungsaktion wurden uns von der Stadt Hamminkeln Säcke und Zangen zur Verfügung gestellt. Diese lagerten im Bürgertreff und konnten nach Absprache mit Dieter Majert für einige Stunden geliehen werden. Der gesammelte Müll wurde in der Remise am Treff zwischengelagert und anschließend von der Stadt abgeholt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Helfern und dem Bauhof. Es ist nicht selbstverständlich, Freiwillige zu finden, die den Dreck anderer Leute einsammeln. Das zeigt uns, dass unser dörfliches Miteinander und Füreinander funktioniert.

 

 

Wir konnten alle beobachten, wieviel Müll sich innerhalb der letzten beiden Jahre an den Straßenrändern und in den Gräben angesammelt hatte. Angefangen bei den to-go-Kaffeebechern, die der Einfachheit halber aus dem Autofenster geworfen werden, bis hin zu Radkappen, einem defekten Bobby-Car, Schläuche und Drähte fanden die Sammler Allerlei.

Dieser Müll wurde von einem Team auf einer Strecke von etwa 1,2 km gesammelt.

 

 

 

 

Die Temperaturen werden frühlingshaft und unser Dorf ist nun von fleißigen Helfern gereinigt worden. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Als kleines Dankeschön wurde den Helfern für ein gemütliches Familienfrühstück ein Gutschein der Bäckerei Winkelmann überreicht.

Gruppe „Für + Miteinander“ gestaltet Bürgerpark

Bericht aus der Rheinischen Post vom 09. März 2021

Storchennest am Isseldeich hergerichtet

Seit bereits acht Jahren steht ein Storchennest, aufgestellt vom Heimatverein “ Alte Herrlichkeit“ am Isseldeich, das von Störchen zwar als Stippvisite aufgesucht wurde, aber noch nicht als Brutstätte. Was wäre es doch interessant, beeindruckend und sehenswert, wenn man einem Storchenpaar bei ihrem Nestbau, Futtersuche und Aufzucht der Jungen zuschauen könnte, dachten sich Erwin und Ursula Meyer. So beschlossen sie, das in die Jahre gekommene Nest einladender, behaglicher und niedriger zu machen. Mit äußerst motivierter Unterstützung aus der Nachbarschaft wurde das Nest am Samstag, 28.02.2021 heruntergeholt, von 10 auf 7m eingekürzt, neu ausgestopft und weiß besprenkelt, was ja bekanntlich von den Tieren als „Gebrauchsspuren“ interpretiert wird.  

 

Bereits am 3. und 4. Tag nach dieser Aktion ließ sich ein großer Storch erhaben auf dem Nest nieder und inspizierte die Umgebung!


Möge sich in diesem Jahr endlich Storchennachwuchs einstellen, zum einen in Wohlfühlatmosphäre für die Storchenfamilie mit reichlichem Nahrungsangebot und zum anderen zur Freude der Besucher der Prootbank, Fußgänger und Fahrradfahrer auf dem Isseldeich!

Text geschrieben von Ursula Meyer

Neues historisches Ortseingangsschild

Für das im November 1999 aufgestellte und Weihnachten 2018 gestohlene historische Ortseingangsschild an der Provinzialstraße/Ecke Mussumer Straße konnte nun nach mehr als 2 Jahren ein Ersatzschild aufgestellt werden.

Ein Arbeitskreis aus Willi Schmidt, Michael Leson, Hannes Ritte, Andreas Lueb und Manfred Tebbe hatte sich für die Umsetzung dieses Projektes gebildet. Obwohl alle Wertherbrucher Beteiligten viel Engagement und Kreativität haben einfließen lassen, konnte die ganze Aktion nur durch eine großzügige Spende der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe finanziert werden.

Der Steinmetz Michael Leson stellte anhand der vorhandenen Vorlagen ein Schild aus glasfaserverstärktem Polymergips her. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass mit einer Form alle drei historischen Schilder gegossen und infolgedessen Kosten gesenkt werden können. Im Laufe der Zeit werden auch die anderen beiden historischen Schilder aus Holz, an denen der „Zahn der Zeit nagt“, ersetzt.

Das Motiv auf der Rückseite des entwendeten Schildes wurde von der Künstlerin Ursula Meyer nach einer alten Fotografie gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem Werbedesigner Jürgen Demming auf Folie gezogen, die anschließend auf das Schild angebracht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind froh, nun einen ansprechenden Ersatz für das entwendete Schild gefunden zu haben und danken herzlich für das ehrenamtliche  Engagement aller Beteiligten sowie die finanzielle Unterstützung durch die Nispa.