Storchennachwuchs in Wertherbruch

Ostersamstag berichteten wir darüber, dass ein Storchenpaar im Nest am Cafe Waldsee brütet. Zwischenzeitlich konnten wir auch in den Nestern am Isseldeich sowie an der Provinzialstraße zwischen Klammer und Wolbring immer wieder Störche beobachten.

Heute, Pfingstsamstag können wir nun berichten, dass das Storchenpaar am Cafe 3 kleine Störche füttert. Am 10. Mai wurde der erste Nachwuchs dort gesichtet. Es ist schön zu sehen, dass das im Jahr 2016 aufgestellte Nest nun erstmalig mit Jungstörchen belegt ist. Diese sind mittlerweile so groß, dass der Betrachter sie gut erkennen und beobachten kann. Ein Blick darauf lohnt sich immer wieder. Die ersten Flugversuche werden mit Spannung erwartet. Über die Belegung der anderen Nester können wir im Augenblick nichts Neues berichten.

Gerne veröffentlichen wir auf dieser Seite auch 2 oder 3 Fotos mit den Jungstörchen. Falls jemand dafür Fotos zur Verfügung stellen möchte, bitte per email an nienhaus.andrea70@gmail.com zusenden.

Storchennest am Cafe Waldsee

Das im Jahr 2016 von Heinz Weidemann, Johannes Verbücheln, Jürgen Flores und Michael Leson gebaute Storchennest am Cafe Waldsee wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Störchen besucht und begutachtet.

 

 

 

 

In diesem Jahr scheint es allerdings, dass ein Storchenpaar die von den Anliegern beobachteten „Kämpfe“ um das Nest gewonnen hat. Der rege Innenausbau mit den Verschönerungsarbeiten ist nun abgeschlossen. Ein Storch sitzt oft auf dem Nest.

Einige Fotos vom gestrigen Tag möchten wir hier veröffentlichen. Wobei jeder persönliche Blick auf das Storchennest viel interessanter und spannender ist! Keiner weiß, ob die Eier erfolgreich ausgebrütet werden können und wieviele kleine Störche in einigen Wochen in Wertherbruch das Fliegen lernen. Lassen wir uns überraschen und erfreuen uns bis dahin an dem Schauspiel.

Jahreshauptversammlung Sportverein

Der Sportverein Blau-Weiß Wertherbruch e. V. gibt folgendes bekannt:

 

Die für den 24.04.2020 terminierte Jahreshauptversammlung wird aufgrund der aktuellen Situation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir wünschen allen alles Gute und bleibt gesund.

Neue Ortseingangsschilder

Weihnachten 2018 mussten wir leider feststellen, dass eines unserer historischen Ortseingangsschilder zerstört sowie die ovale, blaue Holztafel mit dem vorderseitigen Schriftzug „Alte Herrlichkeit Wertherbruch“ entwendet wurde. Im November 1999 wurden an den Einfallstraßen in Wertherbruch hinein 3 dieser historischen Schilder aufgestellt. Die Idee, historische Schilder im Ort aufzustellen, wurde 1996 geboren, als der Ort den 700. Jahrestag der urkundlichen Erwähnung feierte. Sie wurden aus dem Erlös der 700-Jahr-Feier finanziert und 1999 vom Heimatverein enthüllt. Damals ging ein Ruck durchs Dorf, ein Besinnen auf die Identität als Gemeinschaft mit alten historischen Wurzeln. Dies wollten wir auch nach außen hin zeigen: Wertherbruch ist eine Alte Herrlichkeit; es war für die Menschen früher sicher nicht immer herrlich, hier zu wohnen, sondern ein auswärtiger Herr hatte das Sagen.
Man entschied sich, in die Vorderseite den blau-weißen Schriftzug „Alte Herrlichkeit Wertherbruch“ zu schnitzen, der sich nicht auf den ach so herrlichen Ort bezieht, sondern ausgewählt wurde, da früher ein echter Herrensitz in Wertherbruch vorzufinden war (ähnlich wie ein Fürstentum, nur eine Nummer kleiner). Die Bildhauerin Cornelia Budde schuf die drei unterschiedlichen, zu Wertherbruch passenden, farbigen Motive für die Rückseiten. Die Verbindung zwischen Sockel und Oval ist in Perlen eingefasst. Das Schild wird von einer weiß-blauen Stange getragen, im Sockel ist die Jahreszahl 1999 eingraviert. Geplant und gezimmert wurden die Schilder vom Wertherbrucher Restaurator und Tischler Willi Schmidt. Er verwendete damals ganz bewusst besonderes Holz, damit sich das Schild verändert und im Alter einen ganz eigenen Charakter bekommen kann. Willi Schmidt brachte sich damals mit viel Tatkraft und Herzblut ein.

Die Bürger/innen im Ort nahmen regen Anteil und fragten immer mal wieder nach dem Stand der Dinge. Durch die ausführliche Berichterstattung in den Medien wurden wir auch von Außenstehenden auf den Diebstahl und die Zerstörung angesprochen, bekamen das entwendete Schild allerdings nicht zurück.

Seit mehreren Monaten überlegte nun eine kleine Gruppe innerhalb unseres Vorstandes  mit Unterstützung von Willi Schmidt und Michael Leson, wie dieses entwendete Schild ersetzt werden könnte. Wir entschieden uns letztendlich dafür, auch die beiden anderen, mittlerweile 20 Jahre alten Schilder, zu ersetzen, da der Zahn der Zeit auch an diesen nagt und eine Restaurierung innerhalb der nächsten 1 bis 2 Jahre wahrscheinlich werden wird.

Mittlerweile wurde eine Silikonform gefertigt und mit witterungsbeständiger, überstreichbarer Masse ausgegossen. Anschließend werden die neuen Schilder entsprechend der alten Tafeln farblich gestaltet und auf Stahlpfeiler befestigt.

Die ersten Fotos dazu zeigen die einzelnen Arbeitsschritte.

Über einen endgültigen Fertigungstermin haben wir noch keine Informationen. Allerdings könnten wir aufgrund der besonderen Situation diese Schilder innerhalb der nächsten Wochen auch nicht aufstellen. Somit bleibt uns nur, abzuwarten.

Auch unsere Vorstandsarbeit ist auf ein Minimum reduziert. Die wichtigsten Punkte werden hauptsächlich per email und Telefon abgeklärt. Der Vorstand wird sicherlich das weitere Vorgehen bezüglich der Ortseingangsschilder auf der nächsten, auf unbekannte Zeit verschobenen, Sitzung besprechen.

Wir hoffen, bleibt möglichst gesund!

Einladung zur sonntäglichen „Mini-Andacht“

Einen Gottesdienst oder eine Andacht vermissen derzeit viele Menschen. Einige, die sonst immer oder häufiger da sind, weil die Kirche derzeit geschlossen bleiben muss, andere suchen in bewegten Zeiten wohl auch mehr als sonst Rat oder Zuversicht.

Pfarrerin NIcole Glod und Organistin Birgit Dickmann haben in Wertherbruch am gestrigen Sonntag kurzfristig eine Anregung umgesetzt, so dass eine kleine virtuelle Gemeinschaft in unserem Dorf eine Andacht erleben konnte.

Der Weg hierzu ist die Whatsapp-Gruppe der Kirche in Wertherbruch mit dem Namen „Hör zu – Sing mit“. Ins Leben gerufen wurde sie zur Jahreswende, um Interessenten neue oder nicht so bekannte Lieder näher zu bringen, die im nächsten Gottesdienst gesungen werden sollten. Birgit Dickmann wollte die Lieder einsingen, so dass die Mitglieder der Gruppe sie vorab schon anhören oder mitsingen konnten.

Nun ist diese Gruppe der Weg, eine kleine Andacht zu verbreiten. Wer mag, kann dann am Sonntag um 11 Uhr, natürlich auch zu einer anderen Zeit, das Gefühl haben, eine Andacht mit anderen Menschen im Ort zu feiern. Gestern zum Sonntag Lätare erhielten die Mitglieder der Gruppe einen Ablauf, den Text der Psalmlesung, das Evangelium für den Tag, die vier Lieder sowie je eine gesprochene Datei mit Gedanken zum Sonntag und einen Segen von Frau Glod.

Die Resonanz in der Gruppe war sehr positiv. Allgemein wurde der Wunsch nach weiteren Sonntagandachten geäußert.

Wer an dieser Idee teilhaben möchte, ist herzlich eingeladen, der Whatsapp-Gruppe beizutreten. Der Weg ist einfach: Ein Anruf bei Pfarrerin Nicole Glod (02873/ 826) oder eine Mail an sie: nicole.glod@ekir.de.