Eine Pilgerwanderung auf dem Camino – Helmut Pasdag berichtete

Am vergangenen Sonntag zog der Lichtbildervortrag von Helmut Pasdag über seine Pilgerung auf dem Jakobsweg die Besucher im Bürgertreff in den Bann.

Vor fast genau einem Jahr, am 19.04.2017 begann Helmut seine Reise mit dem Flug nach Bilbao. Bis zum Ziel in Santiago de Compostela lagen vier Wochen und über 650 km vor ihm. Er, der ausdrücklich allein wandern wollte, lernte bereits am ersten Tag einen Mitpilger aus Coesfeld kennen. Es ergab sich, dass sie die Wanderung zusammen fortsetzten, sich in der Folgezeit anfreundeten und gegenseitig unterstützen konnten. Helmut erzählte von seinen Erfahrungen, von Hitze bis 30 Grad und Kälte mit Schneefall, von strahlendem Sonnenschein und strömenden Regen. 

Schier endlose eintönige Wege, die auf Tagesetappen  von bis zu 30 km bewältigt wurden, aber auch Wege durch liebliche Weinberge oder steinige Aufstiege. Der Pilgerweg bringt die Menschen an ihre Grenzen und stellt viele Herausforderungen. Sei es der Rucksack, der sich in Einzelteile auflöste oder der Wanderschuh, der mit Steinen bearbeitet wurde, damit er nicht mehr drückte.

Am Ende eines jeden Tages galt es, eine Unterkunft zu finden, wobei die Qualität der „Aubergen“ von ganz einfach bis luxuriös zu bezeichnen war. Immer wichtig das Pilgermahl am Abend, oft in Gesellschaft mit anderen Pilgern aus aller Herren Länder.

Auch diese Begegnungen machen den Pilgerweg aus, teilweise trafen sich die gleichen Leute öfter an unterschiedlichen Stellen. Unterwegs gab es Proviant in kleinen Läden oder an Ständen vor den Häusern zu kaufen, Käse, Brot, frisches Obst teilweise einfach gegen eine Spende. Da das Wandern sehr kräftezehrend ist, sollte auch reichlich getrunken werden. Dafür gab es unterwegs Trinkbrunnen, an denen die Wasservorräte aufgefüllt werden konnten. Da das gesamte Gepäck immer im Rucksack dabei ist, muss man sich auf das Wesentliche beschränken. Ideal ist es, maximal 10 % seines Körpergewichtes im Rucksack zu tragen.

Es waren beeindruckende Bilder, mit denen Helmut uns an seinen Erlebnissen auf seinem über 650 km langen Pilgerweg teilnehmen ließ, bei seinen Erzählungen konnten die Besucher die Emotionen nachempfinden.

 

Danke Helmut für diesen sehr persönlichen Reisebericht!

Frage der Woche zum eigenen Ortsteil

Am 20. März fand die 1. öffentliche Hamminkeln-Konferenz zum Prozess Zukunft Hamminkeln 2030+ im Rathaus statt. Die Stadt hat eine Zusammenfassung und die Ergebnisse der Arbeitsstationen auf die Homepage online gestellt. Diese Dokumentation ist einzusehen unter https://www.hamminkeln.de/de/inhalt/zukunft-hamminkeln-2030/ 

Zusätzlich wird nun über einen Zeitraum von 7 Wochen an jedem Montag jeweils eine neue Frage über den Ortsteil selber ins Netz gestellt, zu der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger innerhalb dieser Woche äußern können. Dabei geht es insbesondere um die Ansichten der hier im Ort lebenden Bürger/innen und darum, die Stärken und Schwächen zusammen zu tragen. Somit hat jeder die Möglichkeit, seine Erfahrungen und Ideen in unsere Zukunft einzubringen.

Die erste Frage der Woche steht online unter https://www.hamminkeln.de/de/presse/frage-der-woche-09.-15.04.2018/

Die weiteren Fragen sind im wöchentlichen Turnus ebenfalls auf der Homepage der Stadt Hamminkeln einzusehen.

 

Einladung zum Tagesausflug der Alten Herrlichkeit

Holland  –  an einem Tag durch mehrere Jahrhunderte

Wir fahren zum Freilichtmuseum in Arnheim. Es erwartet uns ein weitläufiges Museumsgelände mit einer vielseitigen Ausstellung alter Handwerke, Windmühlen, eine Käserei, eine Brauerei, das Leben und Wohnen vor langer Zeit, aber auch aus der jüngeren Vergangenheit. Wir beginnen mit einer 1,5-stündigen Führung. Auch für Kinder hat der Park diverse Attraktionen zu bieten.  Es gibt sehr viel zu erkunden.  Wer nicht so viel laufen möchte, nutzt die kostenfreie historische Tram, die die Wege zwischen den einzelnen Siedlungen verkürzt.

Termin:     Sonntag, 06. Mai 2018

Abfahrt:     09.00 Uhr ab Kirche Wertherbruch, Rückfahrt ca. 17.30 Uhr

Kosten:      29,50 € für Mitglieder, Nichtmitglieder zahlen 5 € mehr

(einschl. Fahrt, Eintritt und Führung)

 

Verbindliche Anmeldungen bei:

Manfred Tebbe 02873-1039 oder per  Mail    metebbe@web.de

Gisela Langert   02873-322   oder per Mail   gisela.langert@web.de

Anmeldeschluss ist der 22.04.2018

Jahreshauptversammlung der Alten Herrlichkeit Wertherbruch e. V.

Am gestrigen Mittwoch fand die Jahreshauptversammlung der Alten Herrlichkeit Wertherbruch e. V. statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende und Verlesen des letztjährigen Protokolls durch unsere 2. Schriftführerin wurde ein ausführlicher Jahresrückblick vorgetragen. Dabei wurde ersichtlich, dass der Heimatverein in den letzten Jahren verstärkt Ansprechpartner für politische und gesellschaftliche Themen geworden ist. Die Mitgliederzahl ist leicht gestiegen. Die Kassenprüfer Reiner Schwiening und Helmut Somsen berichteten über die sehr sorgfältige Kassenführung durch den 1. Kassierer Hannes Ritte und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstands.

Bei den Wahlen gab es kleine Veränderungen. Der zweite Vorsitzende Manfred Tebbe, der 1. Kassierer Hannes Ritte und die 2. Schriftführerin Gisela Langert wurden in ihren Ämtern für weitere 2 Jahre bestätigt.  Die Beisitzer Jutta Berning, Andreas Lueb, Erika Termath, Johannes Verbücheln und Susanne Wulke wurden für ein Jahr in den Vorstand gewählt. Für Reiner Schwiening wurde Hans-Jürgen Katemann für die nächsten 2 Jahre zum neuen Kassenprüfer ernannt.

Anschließend berichteten Vertreter der einzelnen Arbeitskreise der Zukunftswerkstatt über die bisherigen Ergebnisse und über die weiteren Pläne. Es ist schon toll, mit welchem Elan und Eifer die Gruppen ihre angestrebten Ziele verfolgen und was alles schon -auch mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Verwaltung der Stadt Hamminkeln- erreicht werden konnte.

Vorstellung der Gruppe „Für- und Miteinander“, nächstes Treffen am 15. März

Unsere Gruppe ist eine Untergruppe des Heimatvereins Alte Herrlichkeit Wertherbruch e. V., die sich im Herbst letzten Jahres als erstes aktives, sichtbares Ergebnis im Rahmen der Zukunftswerkstatt in Wertherbruch formiert hat. In unserem Dorf gibt es eine rege Jugendarbeit (Fußballverein, Pfadfinder, Landjugend… ), das Angebot für Seniorinnen und Senioren jedoch könnte größer sein. So formierte sich bereits beim ersten Treffen der Zukunftswerkstatt im Sommer 2017 spontan eine kleine Gruppe mit der Intention, das Angebot in dieser Hinsicht zu vergrößern. Diese schlug einen Besuchsdienst für nicht mehr mobile ältere Mitbürger vor, sowie die Planung von aktiven Treffen im Bürgertreff mit Kaffee, Kuchen und kleinen thematischen Einlagen. Die Interessengruppe ist mittlerweile auf acht hochmotivierte, engagierte Frauen aus dem Dorf im Alter von 30 bis 70 Jahren angewachsen, die sich inhaltlich viele Gedanken machen, wie diese Treffen interessant und bereichernd gestaltet werden können. So werden Spieleinlagen geplant, Geschichten vortragen, gemeinsam gesungen, „Giveaways“ gebastelt, Einladungen gestaltet sowie zeit- und altersgemäße Themen besprochen. Dazu gibt es natürlich ein kleines Angebot von Kaffee, Kuchen, Püfferchen und Schnittchen. Zu diesen Aktionen werden auch Seniorinnen aus den Seniorenheimen aus Hamminkeln oder Dingden abgeholt und wieder zurückgebracht.

Zwei aktive, jedoch auch gemütliche Treffen im Bürgertreff haben bereits stattgefunden; zum einen der Kennenlernnachmittag, an dem wir uns und unsere Ideen vorgestellt haben und im Weiteren ein Neujahrstreffen mit selbstgebackenen Püfferchen, Spieleeinlage und Gespräche über das Phänomen „Zeit“. Mit 15- 18 Besucherinnen und Besuchern haben diese Aktionen schon großen Anklang gefunden.

Das nächste „Frühlingstreffen“ ist für den 15.03.2018 um 15.00 Uhr im Bürgertreff geplant. Alle, die sich auf diese Weise angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen! Es wäre schön, wenn wir zur besseren Planung eine kurze Anmeldung bekämen. Gerne möchten wir die Angebote weiter ausweiten auf z. B. eine Planwagenfahrt, einen Grillnachmittag, Eis essen in einer Eisdiele im Sommer, „Mühlennachmittag“ mit Führung bei Knorth usw.

Zudem haben wir den Besuchsdienst für nicht mehr mobile Mitbürger, die ausdrücklich Besuch wünschen, bereits aufgenommen. Da wird dann geklönt und erzählt.

Die ehrenamtliche Gruppe „Für- und Miteinander“ setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Hannelore Becks, Lisa Hochstrat, Angelika Hübers, Inge el Khawaga, Antje Knorth, Walburga Legeland, Ursula Meyer und Ulrike Ritte.

Mit großer Freude versuchen wir, den Lebensabend der Seniorinnen und Senioren in unserem Dorf etwas abwechslungsreicher, geselliger und interessanter zu gestalten!