Lasst unser Dorf aufleuchten!

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Begegnungsraum Wertherbruch

Ein Projekt unserer Zukunftswerkstatt Wertherbruch, gegründet im Jahr 2017. Mit den verschiedenen Arbeitskreisen der Zukunftswerkstatt möchten wir unser Dorf, unsere Heimat, unsere Zukunft und unsere Gemeinschaft pflegen, erhalten und erneuern.

Im Rahmen einer Fördermaßnahme des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau- und Gleichstellung des Landes NRW  plante die Stadt Hamminkeln in Zusammenarbeit mit unserem Arbeitskreis „Begegnungsraun Wertherbruch“ und einem Ingenieurbüro die Umgestaltung der Außenanlagen rund um unsere Bürgerhalle sowie den Neubau einer Bushaltebucht für die Grundschule.

Viele freiwillige Helfer unterstützen tatkräftig. Ob mit Muskelkraft oder Gestellung der Maschinen, Organisation oder Verpflegung. Es ist toll zu sehen, mit welcher Energie und Motivation, guten Laune und lustigen Sprüche vor Ort gearbeitet wird. Von 16 bis über 60 Jahre arbeiten alle Hand in Hand zusammen. Die Fußballer sind ebenfalls vertreten, obwohl deren eigene große Baustelle, der Kunstrasenplatz von SV Blau-Weiß Wertherbruch, direkt nebenan liegt und zeitlich parallel läuft. Nicht selten sind bei den großen Aktionen 20 – 30 Freiwillige dabei.

Allen ein herzliches Dankeschön! Dass so viele Mitbürger zum Gelingen dieses Projekts beitragen zeigt: Wir möchten unser Dorf, unsere Heimat, unsere Zukunft und unsere Gemeinschaft pflegen, erhalten und erneuern.

Ein besonderer Dank gilt auch den Organisatoren, die jahrelang geplant haben.

Fotos von den verschiedenen Einsätzen sind unter dem Punkt „Bürgerhalle“, „Begegnungsraum Wertherbruch“ zu sehen und werden laufend nach den Arbeitseinsätzen eingestellt.

 

 

 

 

 

 

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Erntedank 2022

Jetzt schmückt wieder eine prächtige Erntekrone den Platz vor der Kirche, ein reich gedeckter Tisch für die Dohlen. Die Krone war zuvor feierlich von Helmut Abrahams, Hartmut Schwiening, Andreas Horstmann und Andreas Lueb zur Erntedankandacht in die Kirche gebracht worden. Nach der festlichen Andacht mit Pfarrerin Nicole Glod, zu der zahlreiche Besucher kamen, wurde die Erntekrone vor der Kirche aufgehängt. In der Andacht betonte Andreas Lueb, wie schön es war, dass nach der Coronapause endlich wieder eine Ernteaktion mit einer Nachbarschaft stattfinden konnte.

Am Freitag zuvor hatte sich die Nachbarschaft Ächterland bei Hartmut Schwiening getroffen, um aus den gelagerten Ähren der Weizenernte die Erntekrone zu binden. Mit zahlreichen Helfern ging die Arbeit zügig voran und nach getaner Arbeit saß man noch in geselliger Runde zusammen, die Nachbarschaft hatte für das leibliche Wohl gesorgt. Die gesamte Organisation lag in den Händen von Andreas Lueb und Johannes Verbücheln.

Fotos vom Binden und Aufhängen des Erntekranzes sind in unserer Fotogalerie veröffentlicht.

Für die Weizenernte im Jahr 2023 wollen Werner Schweers, Gerd Hübers, Tim Strauß und Marco Gernemann zusammen arbeiten. Auf einem Feld, das Marco Gernemann zur Verfügung stellt, wird der Weizen jetzt im Herbst mit einer alten Sämaschine eingesät, nachdem der Boden auch mit alten Treckern, Pflug und Egge vorbereitet wurde. Im Sommer des Jahres 2023 soll dann die Ernte mit historischem Gerät erfolgen. Wir werden im Laufe des Jahres auf dieser Seite darüber berichten.

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Jubiläumsfeier bei strahlendem Sonnenschein

Die Sonne strahlte mit den Verantwortlichen der Alten Herrlichkeit um die Wette, als diese am vergangenen Sonntag die Gäste zur Jubiläumsfeier begrüßten. Beim Aufbauen am Tag vorher hatte es noch in Strömen geregnet, aber pünktlich zum Festbeginn verzogen sich die Wolken.

Neben Bürgermeister Bernd Romanski waren auch Karin Vogler-Dieudonné von der LAG Lippe-Issel-Niederrhein und Tobias Henrichs von der Nispa der Einladung der Alten Herrlichkeit gefolgt. Heinz Weyer, Mitbegründer, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied der Alten Herrlichkeit sowie weitere Gründungsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder zählten zu den Gästen. Abordnungen der benachbarten Heimatvereine mischten sich mit weiteren zahlreichen Besuchern.

Manfred Tebbe begrüßte die anwesenden Gäste und blickte zurück auf die 25-jährige Vereinsgeschichte. Gegründet im Jahr 1997 mit 22 Teilnehmern sind es heute über 260 Mitglieder, die den Verein unterstützen. Zahlreiche Aktivitäten gab es in den vergangenen Jahren, das jährliche Doppelkopfturnier zählt zu den größten im nahen Umfeld. Die historische Ernteaktion mit wechselnden Nachbarschaften, das Binden und Aufstellen der Erntekrone vor der Kirche zum Erntedankfest gehört ebenfalls zu den festen jährlichen Aktivitäten. Ausstellungen, Ausflüge, Fahrradtouren, die große Isselwanderung 2010 oder das historische Dreschfest 2008 auf dem Isseldeich waren weitere Highlights.

Eine große Aufgabe der Alten Herrlichkeit war und ist es, die Infrastruktur zu erhalten und zu verbessern. Dazu gehörte der Einsatz für die Radwege nach Loikum und Werth. Aktuell steht noch der Radweg nach Mussum im Focus.
Zusammen mit dem Bürgerbusverein wurde der RLJ-Treff an der Wertherbrucher Straße zum Bürgertreff und zur Bürgerbusgarage umgebaut, eine Remise und eine Pergola aufgebaut und das verwilderte Eckgrundstück in den schmucken Bürgerpark verwandelt. Beim Aufstellen des Ständebaums am 30. April 2012 war das ganze Dorf dabei, jeder Verein konnte sein Wappen am Ständebaum anbringen, seitdem gibt es auch das jährliche Ständebaumfest.

Mit der Zukunftswerkstatt und den daraus entstandenen Arbeitskreisen im Jahr 2017 entwickelte sich für das Dorf eine neue Dynamik. So konnte nach einer sehr erfolgreichen Spendenaktion in nur drei Jahren eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung im Dorfkern installiert werden. Der Glasfaserausbau wurde unterstützt, in der Rodehorster Allee neue Esskastanien angepflanzt, das Baugebiet „Siemensweide“ auf den Weg gebracht. Das neue „Repaircafe“ im Bürgertreff fand auch schon regen Anklang.

Heinz Weyer stellte danach die Geschichtspfade der Region Wertherbruch vor. Er freute sich sehr, dass nun die geleistete Arbeit sichtbar ist. Seit 2018 wird daran gearbeitet, an über 20 Stationen wird die Geschichte des Ortes erlebbar, 3 Übersichtstafeln runden den Geschichtspfad ab. Die offizielle Eröffnung durch Enthüllung einer Übersichtstafel nahmen Bürgermeister Bernd Romanski, Karin Vogler-Dieudonné, Tobias Henrichs und Heinz Weyer vor. Mit einem „Werderbroeker Flietwater“ aus dem Jahr 1996 wurde auf das Ereignis angestoßen.

Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Besucher die Gelegenheit, bei den angebotenen Führungen erste Eindrücke vom neuen Geschichtspfad zu bekommen. Ursula Meyer stellte die Stationen rund um Kirche und Pastorat vor, Frank Flores erklärte die Stationen an der Wertherbrucher Straße und Heinz Weyer spazierte mit seiner Gruppe zu den Stationen am Ehrenmal und der Alten Post.

Der Jubiläumskalender für 2023 mit Motiven aus den vergangenen 25 Jahren wurde von Susanne Wulke verkauft und fand schon guten Absatz. Wer noch einen (oder mehrere) Kalender (Preis: 5 €/Stück) erwerben möchte, wende sich bitte an die Vorstandsmitglieder.

Bei Kaffee und Kuchen oder kühlen Getränken im Zelt, beim Betrachten der Bilderausstellung in der Bürgerbusgarage oder bei den Führungen: Es gab viel zu entdecken, man fand sich auf den Bildern wieder und es gab reichlich Zeit und Gelegenheit zu Begegnungen und guten Gesprächen.

Es war eine rundum gelungene Jubiläumsfeier, wir nehmen den Zuspruch und die Wertschätzung als Ansporn und Motivation für weitere gute Arbeit für unser Dorf Wertherbruch. Der Vorstand dankt allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Fotos unserer Jubiläumsfeier sind in der Fotogalerie veröffentlicht.

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25 Jahre Alte Herrlichkeit Wertherbruch e. V.

Die Gründungsversammlung fand am 16. Juni 1997 im Gemeindehaus Wertherbruch statt. Einberufen wurde die Versammlung durch die Einladung des historischen Arbeitskreises, dem 6 Personen angehörten. Die damalige Arbeit des historischen Arbeitskreises war im Wesentlichen durch die Vorbereitung und Durchführung der Aktivitäten zum 700-jährigen Jubiläum Wertherbruchs im Jahr 1996 geprägt.  Das damit im Ort geweckte Interesse am heimatkundlichen Geschehen sollte aufrechterhalten werden, weshalb sich der historische Arbeitskreis erfolgreich bemühte und einen Heimatverein gründete. Zur Gründungsversammlung erschienen 22 Wertherbrucherinnen und Wertherbrucher. Für die Benennung wurde „Alte Herrlichkeit Wertherbruch“ vorgeschlagen. Nicht weil die Menschen hier in einem ach so herrlichen Ort leben. Der Name weist auf den ehemaligen Herrensitz, etwas kleiner als ein Fürstentum, das hier in Wertherbruch stand, hin.

Unser 25-jähriges Jubiläum möchten wir am Sonntag, 11. September von 14.00 bis 17.00 Uhr im und am Bürgertreff gemeinsam mit zahlreichen Gästen feiern. Nach dem Festakt bieten wir einen Rückblick auf die Aktivitäten der vergangenen 25 Jahre. Ebenso werden wir an diesem Tag die Geschichtspfade der Region Wertherbruch vorstellen. Viele Stelen und Schautafeln konnten  mittlerweile im ganzen Ort aufgestellt werden. Es besteht die Möglichkeit, an informativen Kurzführungen und Rundgängen teilzunehmen. 

Erstmalig verkaufen wir den neuen Jubiläumskalender für das Jahr 2023 mit Bildern aus den vergangenen 25 Jahren. Der Kalender kann zum Preis von € 5,- erworben werden. Er erscheint in einer Auflagenstärke von 300 Stück.

Für Kaffee, Kuchen und kühle Getränke ist gesorgt.

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag!

 

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