Diesen 12. Juli werden viele nicht vergessen, um kurz nach 12.00 Uhr verdunkelte sich der Himmel und das Inferno brach los. Ein Tornado zog eine Spur der Verwüstung durch Wertherbruch. Straßenbäume fielen wie Streichhölzer, Dachziegel, Laub, abgerissene Äste, die Provinzialstraße war bereits ab Loikum nicht mehr befahrbar, die Stromversorgung unterbrochen, da einige Bäume die Freileitungen beschädigt hatten. Ein umgestürzter Baum an der Grundschule begrub ein geparktes Auto unter sich. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, das RWE hatte alle Hände voll zu tun, um die Stromversorgung wiederherzustellen.
Auch am Isseldeich hinterließ der Tornado deutliche Spuren. An der Pumpstation ist eine ganze Pappelreihe dem Sturm zum Opfer gefallen, aus alten Eichen brachen die Kronen heraus, die Stämme wurden förmlich abgedreht.
Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Spuren der Verwüstung beseitigt sind, unser Dorfbild wird um viel Grün ärmer sein. Die Bäume standen schon sechzig Jahre oder länger und in 10 Minuten wurde alles zerstört.
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