Archiv des Autors: Andrea Nienhaus

Historisches Ortseingangsschild entwedet

 

Am gestrigen 1. Weihnachtsmorgen mussten wir leider feststellen, dass eines unserer historischen Ortseingangsschilder zerstört sowie die ovale, blaue Holztafel mit dem vorderseitigen Schriftzug „Alte Herrlichkeit Wertherbruch“ entwendet wurde. Im November 1999 wurden 3 dieser historischen Schilder an den Einfallstraßen in Wertherbruch hinein aufgestellt. Bei dem zerstörten Schild handelt es sich um den Standort an der Provinzialstraße/Ecke Mussumer Straße, aus Richung Loikum kommend.

 

 

Die Idee, historische Schilder im Ort aufzustellen, wurde bereits 1996 geboren, als der Ort den 700. Jahrestag der urkundlichen Erwähnung feierte. Sie wurden aus dem Erlös der 700-Jahr-Feier finanziert und 1999 vom Heimatverein enthüllt. Damals ging ein Ruck durchs Dorf, ein Besinnen auf die Identität als Gemeinschaft mit alten historischen Wurzeln. Dies wollten wir auch nach außen hin zeigen: Wertherbruch ist eine Alte Herrlichkeit; es war für die Menschen früher sicher nicht immer herrlich, hier zu wohnen, sondern ein auswärtiger Herr hatte das Sagen.
Man entschied sich, in die Vorderseite den blau-weißen Schriftzug „Alte Herrlichkeit Wertherbruch“ zu schnitzen, der sich nicht auf den ach so herrlichen Ort bezieht, sondern ausgewählt wurde, da früher ein echter Herrensitz in Wertherbruch vorzufinden war (ähnlich wie ein Fürstentum, nur eine Nummer kleiner).Die Bildhauerin Cornelia Budde schuf die drei unterschiedlichen, zu Wertherbruch passenden, farbigen Motive für die Rückseiten. Auf der Rückseite des entwendeten Schildes ist ein Flechtwerk zu sehen, das weder einen Anfang noch ein Ende hat, als Symbol für die Unendlichkeit. Die Verbindung zwischen Sockel und Oval ist in Perlen eingefasst. Das Schild wird von einer weiß-blauen Stange getragen, im Sockel ist die Jahreszahl 1999 eingraviert.
Geplant und gezimmert wurden die Schilder vom Wertherbrucher Restaurator und Tischler Willi Schmidt. Er verwendete damals ganz bewusst besonderes Holz, damit sich das Schild verändert und im Alter einen ganz eigenen Charakter bekommen kann. Willi Schmidt brachte sich damals mit viel Tatkraft und Herzblut ein.

Ob und wie das zerstörte historische Ortseingangsschild ersetzt wird, können wir im Moment natürlich noch nicht sagen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Wir haben aber immer noch die Hoffnung, dass wir das entwendete Oval zurück bekommen. Vielleicht wurde die Holztafel irgendwo an einer Grabenböschung, in eine Wiese oder anderswo achtlos hingeworfen und wird dort gesichtet. Hinweise nehmen Manfred Tebbe (Tel. 02873/1039) oder Andrea Nienhaus (Tel. 02873/919200) gerne entgegen.

Anwendung des Defibrillators

Jeder von uns weiß wie wichtig es ist, im Notfall die Herz-Lungen-Wiederbelebung anwenden zu können.

Im Jahr 2015 konnte mit finanzieller Unterstützung vieler Wertherbrucher Vereine ein Defibrillator, durch dessen Einsatz Menschenleben gerettet werden kann, im Gebäude der ehemaligen Sparkasse angebracht werden.

Gemeinsam mit den Landfrauen veranstalten wir am Donnerstag, 29.11.2018 um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Wertherbruch eine Schulung. Andrea Falkenberg wird uns mit Unterstützung von Susanne Wulke den praktischen Umgang mit dem Defibrillator zeigen. Das kann Leben retten!

Die Kursgebühr incl. Beatmungsmaske (to go) beträgt € 5,- (auch für Nichtmitglieder). Anmeldungen nimmt Susanne Wulke, Tel. 02873/2033246 bis zum 22.11.2018 entgegen.

Helmut Pasdag berichtet über den Jakobsweg

Am 01. November 2018 (Allerheiligen) wiederholt Helmut Pasdag wegen der großen Nachfrage seinen Lichtbildervortrag über seine Pilgerung auf dem Jakobsweg. Bereits im März diesen Jahres zog er mit seinen beeindruckenden Bildern und Erzählungen die Besucher im Bürgertreff in den Bann.

Im April 2017 begann er seine Reise mit dem Flug nach Bilbao. Bis zum Ziel in Santiago de Compostela lagen vier Wochen und über 650 km vor ihm. Helmut wird von seinen Erfahrungen, von Hitze bis 30 Grad und Kälte mit Schneefall, von strahlendem Sonnenschein und strömenden Regen erzählen.

Alle Interessierten sind herzlich um 14.30 Uhr in den Bürgertreff Wertherbruch eingeladen. Kaffee und Kuchen runden diesen Nachmittag ab. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, weshalb eine Anmeldung bis zum 27. Oktober bei Manfred Tebbe (Tel. 02873/1039) erforderlich ist.

Weizenernte gut eingeholt

Der Weizen für die Erntekrone, die traditionsgemäß am Erntedankfest nahe der Kirche aufgehangen wird, konnte von der erweiterten Nachbarschaft Berning-Kaiser gut eingeholt werden. Erfreulicherweise versuchten viele junge Männer unter Anleitung der „alten Hasen“ mit der Sichte, einer Art Sense mit kurzem Stil, das Getreide zu mähen. Garben konnten in diesem Jahr von den nach alter Tradition gekleideten Frauen nicht gebunden werden, da die Halme wegen der Trockenheit dirket brachen. Infolgedessen wurde die Ernte direkt nach dem Mähen auf einen Hänger geladen. Zahlreiche Schaulustige fanden bei sehr heißem Wetter den Weg zum Feld und stellten fest, dass die Ernte in reiner Handarbeit sehr schweißtreibend ist. Im Anschluss verbrachten noch viele Nachbarn und Interessierte aus Wertherbruch und Umgebung mit Getränken und Schnittchen einen lauen Sommerabend unter den Bäumen.

Wir danken der erweiterten Nachbarschaft sowie den Organisatoren und hoffen, für das Erntedankfest gemeinsam eine schöne Erntekrone binden zu können.

Fotos der Ernteaktion können unter dem Oberbegriff „Fotos“ angeschaut werden.

Informationen zur Zukunftswerkstatt

Wir möchten darauf hinweisen, dass auf dieser Homepage unter dem Punkt „Zukunftswerkstatt“ Informationen über die Arbeit der verschiedenen Arbeitskreise veröffentlicht werden.